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Orangutan Project ist eine non-profit Artenschutzorganisation und offeriert alternative Lösungen und nachhaltige Finanzierungsmöglichkeiten für die vom Aussterben bedrohten Wildtiere auf Borneo. Wir sind in ethischen Freiwilligenprojekten und touristischen Reiseerfahrungen auf den überwältigenden Orang-Utan und andere geschützte Arten spezialisiert, wie unter anderem auf den Nebelparder, den Binturong, den Malaienbär und den Falschen Gavial. Orangutan Project ist von Herrn Leo Biddle gegründet worden, im Besitz ist es der lokalen Angestellten.

Weitere Informationen findest Du auf unserer englischen Website und falls Du gerne unsere Freiwilligenprojekte näher kennenlernen oder sogar mitmachen möchtest, solltest Du grundlegend Englisch sprechen können. Da bei uns Freiwillige und Mitarbeiter aus der ganzen Welt arbeiten, sind bei uns aber auch viele andere Sprachen anzutreffen.

Unser Arbeitsort ist auf Borneo mit Hauptsitz im Matang Wildlife Center in der Nähe von Kuching, Malaysisch Borneo. Zusätzlich verbringen wir viel Zeit im International Animal Rescue Center in Ketapang, Kalimantan (der indonesische Teil Borneos). In beiden Orang-Utan-Center betreiben wir Freiwilligenprojekte und kümmern uns leidenschaftlich um die Themen ethischer Tourismus und ehrenamtliches Engagement, besonders in den Fällen, wo Tiere involviert sind.

Für diejenigen, die gerne mit bedrohten Wildtierarten in Entwicklungsländern arbeiten möchten, gibt es zahlreiche Programme und Angebote.  Leider haben einige nicht das Gemeinwohl der Tiere im Sinn, missbrauchen und nutzen diese sogar aus – ohne, dass der Besucher etwas negatives dabei miterlebt.

Wir engagieren uns sehr für die Entwicklung von Freiwilligenprojekten und dem sogenannten Öko-Tourismus, damit dieser Arten von Reiseaktivitäten eine Bereicherung für Mensch und Tier darstellen.  Da. Begonnen haben wir mit Orang-Utan Projekten, in der Zwischenzeit arbeiten wir aber auch mit vielen anderen Tierarten und erweitern unsere Arbeit regelmäßig.

Sehr häufig werben Reiseveranstalter, die auf Orang-Utans spezialisiert sind mit Nahkontakt sowie fantastischen und hautnahen Foto-Aufnahmen für Touristen. Leider werden dabei ausschließlich die Wünsche und Bedürfnisse der Reisenden berücksichtigt, und nicht, was am besten für die Tiere ist. Es ist lange angenommen worden, dass die Besucher des Orang-Utan Rehabilitierungscenter nur zufrieden sein werden, wenn ein hautnaher Kontakt zu den Tieren gestattet wird. Dieser Ansicht teilen wir nicht und indem wir uns Zeit nehmen Touristen über ihre potenzielle negative Einwirkung auf Menschenaffen-Gesundheit und Benehmen zu informieren, bewirken wir hoffentlich, dass Reisende mehr respektvoll in ihrer Umgang Wildtieren und mehr interessiert an Artenschutz werden.

Selbst wenn ein großer Teil unsere Arbeit um die Wildtiercentren fokussiert ist, arbeiten wir auch in andere Bereiche. Das Artenschutz von bedrohten Wildtieren wird nicht alleine von Hilfe an den Rehabilitierungscentren nach vorne gebracht, und deswegen arbeiten wir parallel an Waldschutz und präventive Maßnahmen, um das verhindern von Handel mit Wildtieren, damit sie überhaupt nie an den Centren untergebracht werden müssen.  Ein Teil dieser Arbeit über wir selber aus, und einen Teil vertrauen wir andere NGOs und Projekte an. Das Geld was wir spenden stammt aus unsere Freiwilligenprojekte, Tourismusinitiativen, geschäftliche Investitionen, Ausbildungsprodukte und Vortragsreisen.

Bitte die restliche Internetseite besuchen für mehr Information über uns und unsere Arbeit auf Borneo. Wenn Du Interesse an Orang-Utan, Artenschutz oder einen wertvollen Arbeit hast, selbst wenn es nur für ein paar Wochen oder vielleicht sogar ein paar Jahre – dann überleg doch, mit uns freiwillig zu arbeiten! Du kannst uns über die Internetseite direkt kontaktieren oder in unsere Facebook Gruppe Project Orangutan eintreten für mehr Information.

 

Zum Schluss, wenn Du im Ausland am reisen bist und vielleicht nach Möglichkeiten für Nahkontakt mit Wildtieren suchst, bitte kurz anhalten und Dich die folgenden Fragen stellen bevor Du die Chance ergreifst, mit einem Tier einen Foto zu machen oder Nahkontakt zu haben:

  • Wenn das Tier einen Baby ist, wo ist jetzt das Muttertier und wie ist das Center/Show an das Baby rangekommen?
  • Wenn du Geld für das Foto zahlen muss, bist du dir sicher, dass dein Geld in irgendeiner Weise das Tier selbst zugute kommt? Wenn ja, inwiefern ist das Wohlbefinden des Tieres versorgt dabei?
  • Wurdest du vorher gebeten deine Hände zu desinfizieren oder ein Mundschutz zu tragen? Gibt es irgendwelche Maßnahmen, um das Risiko von Krankheitsübertragung von Dir auf das Tier zu minimieren?
  • Für Dich ist dies womöglich eine „einmalige Chance im Leben“ – das Tier muss meistens diese Aktivität mehrmals täglich durchleben
  • Nur weil Du immer ein Orang-Utan-/Tiger-/Bärenbaby in deinen Armen halten wolltest, heißt das automatisch, dass du ein Recht auf diese Erlebnis hast, nur weil du jemanden dafür Geld gegeben hast?
  • Zur aller Letzt und möglicherweise am wichtigsten, hat diese Tourist Erlebnis, was dir angeboten wird, das Wohlbefinden des Tieres an erster Stelle?

 

Reiseveranstalter, touristische Dienstleister sowie Anbieter von Freiwilligenprojekten mit Tieren sollten sich immer die folgenden Fragen stellen:

Nehmen wir die Einnahmen der Touristen, um den Tieren vor Ort zu helfen oder nutzen wir die Tiere aus, um mehr Geld mit Ihnen verdienen zu können?